Wieder recht früh wurden wir geweckt. Das am Tag zuvor bestellte neue Auto kam nicht, da wohl in dem Zeitraum in dem ich geschlafen habe ein Mechaniker vor Ort war und gesagt hat, alles wär in Ordnung, es läge an den Fahrern. Nach dem Frühstück sind wir zum Eli Creek gefahren. Das ist wie ein Bach, wo man sich von der Strömung treiben lassen kann. Wie die runden Wirbel im Schwimmbad, wo ich früher immer mit Oma war. Es war wunderschön da. Dann sind wir zum lunch gefahren, unterwegs haben wir unseren ersten Dingo gesehen. Sieht genau so aus wie ein Hund. Dann ging es weiter zum Indian Heads Aussichtspunkt gefahren. Vorbei am Schiffswrack, wo wir auf dem Rückweg für ein paar Fotos halten wollten. Allerdings hatte das eine Auto wieder Probleme. Irgendwann ist es einfach stehen geblieben und nicht mehr angesprungen. Also hat Goomblar erst uns zum Aussichtspunkt gebracht und dann die anderen geholt und hingebracht. Da sein Handy auf der Insel keinen Empfang hatte, musste er wieder los, um zu telefonieren und dieses mal ein neues Auto zu organisieren, dass dann auch wirklich kommt. In der Zwischenzeit waren wir also statt einer Stunde knapp drei dort oben. Aber das hat sich gelohnt! In der Zeit haben wir Quallen, Schildkröten, Rochen, Delfine und sogar einen Wal gesehen. Zum vergleich, die Reisegruppe die einen Tag vor uns ankam, hat nichtmal Dingos gesehen. Das war schon ziemlich cool. Allerdings haben wir durch die Verzögerung die Champagne Pools verpasst da es einfach zu spät dafür war. Da noch immer kein Auto kam hat er ersteinmal ein paar Schweizer und Österreicher eingepackt und die zu dem Ort gebracht wo wir lunch gegessen haben. Dann ist die restliche Gruppe gefahren. Allerdings hat der Tank unseres Autos unter der ganzen hin und herfahrerei gelitten und wir sind auch liegen geblieben. Also mussten wir dieses mal warten während die anderen zwei Autos schon zum Camp sind. So ein Strand ist nicht der schlechteste Ort zum liegen bleiben. Wenn allerdings gefährliche Tiere wie Dingos oder 4 der giftigsten Schlangen der Welt im Busch rechts neben dir und links neben dir im Meer die Haue und Quallen lauern (man darf auf der Insel nicht im Meer schwimmen, wegen des hohen aufkommens dieser Tiere), es langsam dunkel wird, man von der Zivilisation leicht abgeschnitten ist und warten muss, ist es doch etwas unentspannter. Mit ner Tüte Chips auf der Motorhaube und den Blick auf die Sterne lässt es sich aber doch ganz gut aushalten. Als Goomblar dann nach ungefähr 90 Minuten kam, wären wir echt glücklich, weil wir davon ausgingen, dass der Rest schon wieder im Camp ist und schon beim Abendessen sitzt. Natürlich haben wir nicht mehr am Schiffswrack gehalten. Dafür aber noch mal an der Tankstelle, and er wir eigentlich noch einen Teil der Gruppe abholen sollten. Die wurden allerdings schon von einem anderen Mann der Firma zum Camp gebracht. Zumindest ein Teil, unterwegs haben wir nämlich wieder ein Auto aufgefunden dass liegen. Geblieben ist. Der andere Guide ist mit einem überfüllten Wagen (12 statt 8 Personen) zu schnell Gefahren (ca. 80kmh am Strand, so schnell waren wir nicht mal Tagsüber) und hat ein washout (wen der Sand vom Wasser abgetragen ist und sich ein kleiner Abgrund bildet) übersehen, der Reifen war platt. Trotzdem sind die erst weiter gefahren, bis er dann völlig zerfleddert ist. Also hat er ersten einen Teil zum Camp gebracht und den restlichen wollte er dann abholen. Einige von denen haben dann bei uns noch reingepasst. Also haben wir die mitgenommen, unterwegs noch ein paar Dingos gesehen, sogar ein Baby und sind dann endlich im Camp angekommen. Alle waren genervt und wollten den Frust mit Guun ("backpackerwein", der günstigste Alkohol den es in Australien gibt) beschütten. Der Abend war aber nicht mehr lang. Das einzig coole was wir noch gemacht haben ist, wir sind runter zum Meer, haben die Sterne beobachtet und dann immer wenn die Welle zurück gegangen ist über den Sand gestrichen, der dann angefangen hat zu leuchten und glitzern, wegen einer bestimmten Art von Algen. Das war wir ein zweiter Sternenhimmel am Sand und mit dem schönen Bild sind wir dann schlafen gegangen.







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