Donnerstag, 6. Februar 2014

Sydney 2014 - Waterworld

Und wieder ist es ewigkeiten her, dass ich es gechafft habe mich zu melden. In der Zeit ist tatsächlich auch eine Menge passiert, gutes aber auch weniger gutes, ich fange mal mit dem weniger guten an: leider wurden mir mein Handy, meine Kreditkarte und mein Personalausweis geklaut, nachdem ich sie schlauerweise im Taxi habe liegen lassen. Das ist bisher das schlimmste das mir auf der Reise passiert ist, aber mittlerweile bin ich darüber hinweg. Am traurigsten an der Sache ist aber, dass ich dadurch mehr als die Hälfte meiner Bilder verloren habe, worüber ich mich schwarz ärgern könnte! Aber okay, daraus habe ich jetzt gelernt und das Leben und vorallem meine Reise gehen weiter. Dank meiner Arbeit konnte ich mir ein neues Handy kaufen, dass ich schon mit neuen Erinnerngen gefüllt habe, die ich dieses Mal aber doppelt und dreifach abgesichert und gespeichert habe. Ja ich lerne tatsächlich aus meinen Fehlern.

Jetzt zu meinem Monat in Sydney und dem bisher beste Monat meiner Reise. Es tat unglaublich gut endlich mal wieder einen mehr oder weniger geregelten Alltag zu haben. In Sydney habe ich in einem Hostel direkt am Srand von Coogee gelebt, mit 13 weiteren Leuten auf einem stickigen Zimmer ohne richtiges Fenster. Chris hat es aber sicher als einzgem Jungen auf der Zimmer recht gut gefallen. Sonst war natürlich Marien wieder dabei und die restlichen Mädels kamen aus München, Berlin und zu guter letzt Witzhelden. Als wir festgestellt haben dass wir dieselben Leute kennen und in der selben Dorfdisko feiern gehen war das doch recht lustig und sicher sind wir uns dort sogar schon über den Weg gelaufen. Dass man erst mal auf die andere Seite der Welt fliegen muss um jemanden aus seinem Kaff kennenzulernen ist doch echt ironisch, aber auch schön dass die Welt so klein ist und man überall ein Stückchen Heimat wiederfinden kann. Und nicht nur wiederfinden, sondern auch ein neues Zuhause aufbauen, damit meine ich nicht dass mir das Hostel so gut gefallen hat, dass ich dort permanent wohnen könnte, ganz sicher nicht, wir hatten genug Probleme mit denen, aber die Leute die ich dort kennengelernt habe sind unglaublich gute Freunde geworden, unsere Waterworldfamilie und es stehen auch schon Pläne sich in Deutschland wieder zu treffen. So ein ganzer Monat jeden Tag kann einen doch ganz schön zusammenschweissen, das hätte ich nicht unbedingt gedacht und ich bin froh dass ich diese Erfahrung machen konnte. Ein Monat hat aber auch gereicht zumindest von der Arbeit her, jeden Tag mindestens 6 Stunden lang im Pool stehen, egal ob die Sonne knallt oder es Arschkalt ist und versuchen Kinder jeden Alters und vorallem deren Eltern unter Kontrolle zu bringen laugt doch ganz schön aus. Aber auch das möchte ich nicht missen. Am besten waren aber natürlich die Tage an denen wir uns nach der Arbeit doch noch aufraffen konnten, etwas zu unternehmen. Aber dazu in den nächsten Posts mehr.



Home sweet home



Die Waterworldfamilie - ein Haufen Chaoten!


Unsere beste Mahlzeit, Spaghetti Bolognese, mit dem guten Fleisch! Und dazu auch noch frische Brownies, für nen Backpacker wahrer Luxus..



Und zu guter letzt schicke ich ein Küsschen und Grüße nach daheim, ihr fehlt mir.

In liebe,

Eure Tabea


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen