Sonntag, 13. Oktober 2013

The life of a Surflegend



Zwei Tage und ich bin ein Profi. Ich will ja nicht sagen, dass ich echt Talent hab, aber ich bekomme die Wellen selber und kann locker das Bein wechseln während ich die Welle reite, das kann schon nicht jeder. Okay ich geb zu es handelt sich um recht kleine Wellen aber hey, immerhin! Auf jeden Fall macht es unglaublich viel Spaß und das ganze Wasser schlucken, Augen brennen, Nase laufen, Brett auf den Kopf bekommen und achtja mein eigenes Gesicht blutig kratzen, während ich in einer Welle gefangen bin lohnt sich. Ich liebe es. Obwohl ich dank einiger Kommentare von meinem Freund, danke dafür und auch meinen Mitreisenden ein wenig Paranoia vor Haien bekommen habe. Dass ich auf den Philippinen Soul Surfer gelesen habe, wo eine 14jährige Surferin von einem Hai angegriffen wird und ihren Arm verliert (eine wahre Geschichte), war vielleicht auch nicht die beste Idee und hat zu meinen Ängsten beigetragen. Ich hab mich jedes mal erschrocken als ich den Schatten von meinem Board oder irgendetwas gesehen habe. Aber andererseits kann man auch von einer Kokosnuss erschlagen werden, kein Grund nicht mehr unter den Palmen zu chillen. Also genieße ich mein Leben und surfe trotzdem. Achja und was auch echt interessant ist sind die Methoden wie wir sparen, da man eigentlich nicht im Auto campen darf hier in Australien muss man auf Campingplätze oder Parkplätze von Hostels fahren, allerdings muss man da dann auch wieder zahlen. Es sei denn man fährt abends gegen 9 auf den Parkplatz, geht nicht zur Rezeption und fährt morgens um 6 wieder weg, bevor der Aufpasser gucken kommt. So kann man dann auch die Toilette da Nutzen und hat immer Trinkwasser. Und nach dem surfen oder wenn man den ganzen Tag in der Sonne geschwitzt hat, spaziert man dann einfach in ein anderes Hostel und geht da duschen und das warme Wasser genießen, was wesentlich besser ist als die kalten strandduschen. Nur ein paar Tipps am Rande, wenn man sich das Geld lieber zum shoppen spart, was man in Byron Bay wirklich unglaublich gut kann! Naja könnte, wenn ich denn endlich mal nen Job finden würde, um Geld zu verdienen. Dass ist doch schwieriger als gedacht. Aber wir sind dran. In der Zwischenzeit wird weiter gesurft.

Peace aus dem Hippieort




Der killerblick gehört dazu bei den Profis.


 
Achtet einfach nichts aufs Gesicht..













Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen